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PresseInformation Nr. 14

19.März 2010

Hafenerweiterung Lauterbourg:

Neue Impulse für den Dialog über den Rhein

Karlsruhe. Vertreter von der linken und rechten Rheinseite möchten sich künftig möglichst frühzeitig über Großvorhaben informieren. Das ist das Ergebnis zweier deutsch-französischer Arbeitsgespräche, die anlässlich der Lauterbourger Hafenerweiterung im März stattfanden. „Es wird eine Renaissance der deutsch-französischen Planergespräche geben“, berichtete Verbandsdirektor Gerd Hager in der gestrigen Sitzung des Planungsausschusses im Haus der Region. Ein erstes Treffen soll noch vor der Sommerpause 2010 stattfinden. Gesprächsthemen werden die Planungen und Projekte mit grenzüberschreitenden Auswirkungen sein. Diese sollen darüber hinaus in den politisch besetzten Gremien vorgestellt und erörtert werden. Als ideale Gesprächsplattform bietet sich der Eurodistrict Regio PAMINA an. Eine weitere Verbesserung der grenzüberschreitenden Verständigung erhoffen sich die Planer außerdem von einem Leitfaden, der von der Oberrheinkonferenz erarbeitet werden soll. Darin sollen Details der offiziellen Beteiligungsverfahren aufgeführt sein, die es bei Vorhaben mit grenzüberschreitender Auswirkung zu beachten gilt.

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