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CODE24 - Nord-Süd-Transversale Rotterdam-Genua

  • Der Regionalverband Mittlerer Oberrhein unterstützt seit Jahren die Ost-West-Magistrale von Paris nach Budapest und ist Mitglied in der Vereinigung „Magistrale für Europa“. Es hat sich in der Vergangenheit gezeigt, dass die Nord-Süd-Verbindungen von den Seehäfen durch den gestiegenen Containerverkehr erheblich an Bedeutung gewonnen haben. Die Lage der Region Mittlerer Oberrhein im europäischen Verkehrsnetz macht es notwendig, sich politisch und planerisch verstärkt auch mit der Förderung der Nord-Süd-Transversale für Europa (Rotterdam – Genua) zu beschäftigen (s. Karte).

Entlang der Achse Rotterdam - Genua hat sich eine Gruppe von Projektpartnern gebildet. Die ersten Treffen fanden im Sommer 2008 statt. Die Projektträgerschaft hat der Verband Region Rhein-Neckar in Mannheim übernommen. Ziel ist es, einen Projektantrag im Rahmen des Förderprogramms INTERREG IVB Nord-West-Europa einzureichen. Die derzeitigen Projektpartner sind:

  • Verband Region Rhein-Neckar,
  • Regionalverband Hochrhein-Bodensee,
  • Regionalverband Südlicher Oberrhein,
  • Regionalverband Mittlerer Oberrhein,
  • Regionalverband Ruhr,
  • Planungsverband Ballungsraum Frankfurt/Rhein-Main,
  • ETH Zürich, Institut für Raum- und Landschaftsentwicklung
  • Universität Duisburg-Essen, Institut für Geographie, insbes. Verkehr & Logistik und Fachbereich Wirtschaftswissenschaften, Institut für Produktion und Industrielles Infor-mationsmanagement
    Transport Planning and Systems (IVT),
  • Industrie- und Handelskammer Karlsruhe,
  • Stadt Karlsruhe,
  • Stadt Mannheim,
  • Siti Torino (Istituto Superiore sui Sistemi per l’Innovazione),
  • Uniontrasporti Roma,
  • European Economic Interest Grouping (EEIG) Corridor Rotterdam – Genoa,
  • Gotthard Committee,
  • DB Netz AG.

In mehreren Treffen in Zürich und Mannheim wurde eine Projektantrag sowie mehrere Arbeitspakete formuliert. Es soll folgende Arbeitspakete (WP) geben:

 

Titel

Schwerpunkte

WP 1

Raumentwicklung

  • Korridor-Informationssystem
  • Szenarios

WP 2

Umwelt und Lärm

  • Management für Kompensationsmaßnahmen
  • Innovativer Lärmschutz

WP 3

Wirtschaft und Logistik

  • Online Plattform für freie Transportkapazitäten
  • Wirtschaftliche Bedeutung von Flaschenhälsen

WP 4

Öffentlichkeitsarbeit

  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Innovative Ansätze für Akzeptanzherstellung
  • Konferenzen
  • Workshops

Derzeit ist der Projektantrag in der Bearbeitung. Parallel werden noch weitere Projektpartner aus dem Ausland gesucht. Die Projektlaufzeit wird voraussichtlich 4 Jahre betragen, der Projektbeginn ist für das Frühjahr 2010 geplant.

Aus der Region Mittlerer Oberrhein sind derzeit mit der Industrie- und Handelskammer Karlsruhe (IHK), der Stadt Karlsruhe und dem Regionalverband drei Akteure in der Projektgruppe vertreten. Die regionale Beteiligung soll darum unter dem Dach der TechnologieRegion Karlsruhe gebündelt werden.

Weitere Aktivitäten der Projektpartner waren die Verabschiedung eines gemeinsamen Positionspapiers im Jahre 2008 und die Abgabe einer gemeinsamen Stellungnahme zum EU-Grünbuch „Transeuropäisches Verkehrsnetz“ im April 2009.

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