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Aus dem HAUS DER REGION

RegioMOVE Ausschreibung gestartet

Nachdem im Oktober 2016 der Karlsruher Verkehrsverbund (KVV) und der Regionalverband Mittlerer Oberrhein (RVMO) die Bewilligungsbescheide für RegioMOVE und RegioMOVE_KOMM vom Land erhalten haben, können die Projekte nun mit dem Start der Ausschreibung von RegioMOVE von der Planungs- in die Startphase übergehen.

Bis zum 21.08.2017 läuft die erste Runde des zweistufigen Ausschreibungsverfahrens für das Hauptprojekt unter der Leitung des KVV. Damit möchte der Verkehrsverbund drei geeignete Bieter identifizieren mit denen er die Umsetzung eines multimodalen Mobilitätsverbundes verhandeln kann. Voraussichtlich im Oktober beauftragt der KVV den Bieter mit dem wirtschaftlichsten Angebot.

Ziel des Projekts RegioMOVE ist die Bildung eines regionalen Mobilitätsverbundes unter Einbeziehung aller Mobilitätsdienstleister in der Region. Durch diese Verknüpfung der Angebote soll eine attraktive Alternative zum Individualverkehr geschaffen, um die CO2 Emissionen zu verringern. Das Angebot vernetzt nachhaltige, zeitgemäße und kundengerechte Mobilitätsangebote im städtischen und insbesondere im ländlichen Raum. Der Zugang zu diesem Dienst soll für den Kunden neben Mobilitätsstationen (Ports) auch über eine webbasierte Lösung und eine App ermöglicht werden.

Foto: RegioMOVE im Dialog. Vergleichsprojekt in Hamburg  

RegioMOVE_KOMM bildet die kommunikative und bewusstseinsbildende Plattform für das Leuchtturmprojekt und steht als Begriff für sämtliche Aktivitäten, die mit der internen und externen Kommunikation des Gesamtprojekts zusammenhängen. RegioMOVE soll keine Insellösung für die Region darstellen, sondern sich in einem Prozess mit ähnlichen Projekten und deren Akteure austauschen. In diesem Rahmen hat der Regionalverband Mittlerer Oberrhein erste erfolgreiche Expertengespräche mit den Vergleichsprojekten Leipzig Mobil (Leipzig), BeMobility (Berlin) und Switchh (Hamburg) durchgeführt. Im Fokus standen dabei auch typische „Kinderkrankheiten“ der Projekte, die bei RegioMOVE nun vermieden werden können. In den folgenden Wochen sind weitere Gespräche in den Städten München, Osnabrück und Aachen geplant.

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