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Metropolregion in Brüssel

Metropolregion in Brüssel

Einen großen Auftritt in Brüssel hatte am 30.03.2009 die Trinationale Metropolregion Oberrhein. Mehr als 30 Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Administration präsentierten den Oberrhein auf der Brüsseler Bühne. Ort des Geschehens war die Landesvertretung Baden-Württemberg in der Europa-Hauptstadt. Der Nachmittag war geprägt von einem Arbeitstreffen mit Vertretern aus der Kommission und dem Europäischen Parlament. Auf dieser Veranstaltung erläuterte Josef Offele für die Regionalverbände von Waldshut bis Karlsruhe die künftigen Aufgaben der Regionalplanung in einem zusammenwachsenden Europa. Seine Vision ist eine gemeinsame, oberrheinweite Raumordnung jenseits der Nationalstaaten. Alle Redner betonten die Bedeutung der Grenzräume für den Integrationsprozess und den unmittelbaren Nutzen der Anpassung der Regelungen für die Bürger entlang der Grenze. Europa muss seine Aufmerksamkeit weiterhin auf die Binnenkoordination legen und durch die „alten“ Grenzregionen bei der territorialen
Agenda berücksichtigen. Auch in der Periode 2014-2020 werden INTERREG-Fördermittel am Oberrhein benötigt. Zudem verwiesen die Redner auf die Vorreiterfunktion, die die Wissenschaft- und Forschungslandschaft am Oberrhein für den Lissabon-Prozess einnehmen kann.

Am Abend kamen hochrangige Vertreter aus Baden-Württem-berg mit Repräsentanten der EU-Kommission und Persönlichkeiten aus dem Oberrheinraum zusammen. Anwesend waren u. a. der Vizepräsident der EU-Kommission, Günter Verheugen, Parlamentarier aus dem Europaparlament, den nationalen Parlamenten, Ministerpräsident Oettinger mit weiteren Mitgliedern der Landesregierung, der Baseler Regierungsrat Dr. Guy Morin, Präsident Adrien Zeller aus dem Elsass, Rektoren und Präsidenten der Universitäten, viele Unternehmer u. a. Hubert Burda aus Offenburg. Viele hundert Gäste lernten dabei den Oberrhein, seine Attraktivität und die Rolle der Trinationalen Metropolregion Oberrhein im Integrationsprozess kennen.

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