PresseInformation Nr. 16

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Regionalverband beschließt mögliche Mitfinanzierung der Initiative "Nord-Süd-Transversale Rotterdam-Genua"

Regionalverband beschließt mögliche Mitfinanzierung der Initiative „Nord-Süd-Transversale Rotterdam-Genua“

Karlsruhe. Der Planungsausschuss des Regionalverbandes hat gestern (06.05.) die finanzielle und personelle Beteiligung des Verbandes am Projekt mit dem Kurznamen „CODE 24“ in Aussicht gestellt. Voraussetzung sei jedoch, dass der Förderantrag für dieses europäische INTERREG IVB-Projekt in Brüssel positiv beschieden wird, so Verbandsdirektor Gerd Hager. Bereits im November 2008 habe die Verbandsversammlung das Projekt grundsätzlich befürwortet und hierzu ein Positionspapier verabschiedet.

Bei der „Nord-Süd-Transversale Rotterdam-Genua“, handelt es sich um die Schienenstrecke zwischen Rotterdam und Genua. Sie ist nicht nur nationale Fernverkehrsstrecke im ICE-Netz, sondern laut Verbandsdirektor Hager ein besonders wichtiger Bestandteil des europäischen Schienenfernverkehrs. Im Rahmen des Projektes sollen unter anderem die wirtschaftlichen Effekte einer verbesserten Durchgängigkeit herausgearbeitet und publiziert werden. Außerdem ist der Test von innovativen Lärmschutzmaßnahmen auch in der Region geplant.

Die Region Mittlerer Oberrhein liegt im europäischen Verkehrsnetz sowohl an dieser Nord-Süd-Transversale Rotterdam-Genua, als auch an der Ost-West Magistrale von Paris nach Budapest. Die Schienenkorridore kreuzen sich hier. Der Regionalverband ist bereits Mitglied in der Vereinigung „Magistrale für Europa“ und unterstützt diese Initiative seit Jahren.

Die Bedeutung der Nord-Süd-Verbindungen von den Seehäfen nehme durch den Containerverkehr zu, so der Regionalverband. Es gelte deshalb, auch die Nord-Süd-Transversale den Anforderungen entsprechend verstärkt zu fördern. Die verträgliche Abwicklung der Güterverkehre auf der Schiene sei dabei von strategischer Bedeutung für die künftige Entwicklung der Region Mittlerer
Oberrhein.

Projektträger ist der Nachbarverband Region Rhein-Neckar. Insgesamt sind bei der Beantragung des Projektes bereits rund 20 Planungsverbände, Forschungs- und Infrastruktureinrichtungen, Städte und, Interessenverbände aus mehreren Ländern beteiligt.

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