PresseInformation Nr. 17

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"Raum+" soll in die zweite Runde gehen

„Raum+“ soll in die zweite Runde gehen

Karlsruhe. Als „Raum+ Aktiv“ soll ein Projekt in die zweite Runde gehen, beim dem die Potenziale für die Innenentwicklung bei zwei Dutzend Kommunen der Region erhoben wurden. Im Planungsausschuss des Regionalverbandes Mittlerer Oberrhein fand dieses Vorhaben gestern (06.05.) erneut eine breite Unterstützung. Der Ausschuss beauftragte die Verwaltung, das Projekt gemeinsam mit dem Verband Region Rhein-Neckar weiter voranzutreiben. Dabei soll auf eine Förderung durch das Land Baden-Württemberg hingewirkt und die kommunalen Spitzenverbände eingebunden werden.

Das Ende April 2009 abgeschlossene Vorgängerprojekt „Raum+“ hatte zum Ziel, gemeinsam mit den Kommunen eine systematische Übersicht zu ihren innerörtlichen Siedlungspotenzialen zu schaffen. Nun sollen diese Flächenpotenziale im Folgeprojekt möglichst auch mobilisiert, das heißt genutzt werden. Im ersten Schritt von „Raum+ Aktiv“ sollen die Flächen von ausgewählten Modellkommunen zunächst in eine Rangfolge gebracht werden um im nächsten Schritt zusammen mit den Kommunen und Eigentümern Nutzungs-, Finanzierungs- und Vermarktungskonzepte zu er-stellen. Im weiteren Projektverlauf würden die Flächen dann vermarktet werden. Auf der Projekterfahrung aufbauend soll abschließend ein „Werkzeug“ zur möglichst einfachen und schnellen Prüfung von Innenentwicklungspotenzialen erarbeitet werden. Das Projekt soll die freiwillige Kooperation zwischen dem Regionalverband und den Kommunen fortführen. Mit der Beteiligung des Karlsruher Planerteams wird insbesondere sicher gestellt, dass alle Gemeinden der Region letztlich von den Erfahrungen profitieren.

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