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PresseInformation Nr. 18

Klimaschutz durch Wärmeplanung

Karlsruhe/Ettlingen. Mit über einhundert Anmeldungen setzt die heutige Online-Veranstaltung mit dem Titel „Kommunale Wärmeplanung – Was kommt auf uns zu?“ ein deutliches Zeichen. Das Interesse und der Informationsbedarf seien groß. Mit dieser Annahme lagen die Veranstalter, die drei Energieagenturen und der Regionalverband, genau richtig. Hintergrund ist das „Gesetz zur Weiterentwicklung des Klimaschutzes in Baden-Württemberg“, das bereits im Herbst letzten Jahres (14.10.2020) vom Landtag beschlossen wurde. Es verpflichtet die großen Kreisstädte und Stadtkreise zur Erstellung eines kommunalen Wärmeplans. Aber auch die kleineren Kommunen können damit einen effektiven Beitrag zum Klimaschutz leisten, so die Veranstalter. Ihrer Meinung nach sei die Wärmewende bislang ein Stiefkind der Energiewende. Gleichzeitig handle es sich um eine komplexe Aufgabe, bei der viele verschiedene Akteure an einen Tisch versammelt werden müssten, vom Energieversorger bis zum „Häuslebauer“. Ein Wärmeplan ist letztlich ein informelles Planungsinstrument, in dem Möglichkeiten für eine effizientere und klimaschonendere Wärmeversorgung aus kommunaler Perspektive aufgezeigt werden. „Die Weichen für klimaneutrale Kommunen bis 2050 sollten längst gestellt sein. Aber noch ist es nicht zu spät, wenn alle relevanten Akteure vor Ort kooperieren“, meinen die Energieagenturen und der Regionalverband, die ein entsprechendes regionales Netzwerk anstoßen möchten. Der Schlüssel zum Erfolg liege bei den Gemeinden.

Zugang zum Live-Stream ab 15 Uhr: www.netzwerk-klimaschutz.live

Veranstalter: Energieagentur Mittelbaden, die Umwelt- und Energieagentur Kreis Karlsruhe, die Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur und der Regionalverband Mittlerer Oberrhein.

Hier finden Sie das Programm.

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