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PresseInformation Nr. 27

Regionalverband stellt sich neu auf

Karlsruhe/Baden-Baden. Morgen (16.10.19) findet im Akademiegebäude der EurAKa in Baden-Baden die konstituierende Sitzung der Verbandsversammlung des Regionalverbandes Mittlerer Oberrhein statt. Die insgesamt 80 Mitglieder seines höchsten Entscheidungsgremiums wählen den Verbandsvorsitzenden für die nunmehr 10. Wahlperiode (2019-2024) und bestimmen die Mitglieder der Ausschüsse. Knapp die Hälfte des künftigen „Regionalparlaments“ setzt sich neu zusammen, die Mehrheit der Mitglieder ist jedoch bereits seit Jahren mit der Regionalplanung befasst. Zu ihnen gehört Eberhard Roth. Der ehemalige Bürgermeister von Sulzfeld ist Baden-Württembergs dienstältestes Mitglied in einer Regionalverbandsversammlung. Er hat seit der Gründung des Regionalverbandes im Jahr 1973 die Entwicklung der Region mitgestaltet. Zu Beginn der Sitzung wird er zusammen mit weiteren langjährigen Mitgliedern mit der Reinhard-Baumeister-Medaille verabschiedet.

Die Verbandsversammlung wird sich aus sieben Fraktionen zusammensetzen, mit der CDU als mitgliederstärkste (22 Sitze), gefolgt von Bündnis90/Die GRÜNEN (16 Sitze), der SPD (14 Sitze) und den Freien Wählern (11 Sitze). Die FDP ist mit sechs Sitzen vertreten, die AfD mit fünf Sitzen, die LINKE nimmt drei Sitze wahr, KAL/Die PARTEI ist durch zwei Mitglieder vertreten und mit einem die FBB aus Baden-Baden. Im 26-köpfigen Planungsausschuss sowie dem gleichgroßen Verwaltungs- und Finanzausschuss werden die Parteien voraussichtlich im Verhältnis ihrer Sitze in der Verbandsversammlung vertreten sein.

Die Mitglieder der Verbandsversammlung wurden von den Kreistagen der beiden Landkreise Rastatt und Karlsruhe sowie den Stadträten der kreisfreien Städte Karlsruhe und Baden-Baden gewählt. Ihre Amtszeit beträgt fünf Jahre.

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