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PresseInformation Nr. 40

Werkserweiterung bei Mercedes-Werk-Rastatt

Regionalverband betont ergebnisoffene Standortsondierung und Verkehrskonzept

Karlsruhe. Gestern (11.10.) informierte Markus Reck-Kehl vom Fachbereich Stadt- und Grünplanung der Stadt Rastatt die Mitglieder des Planungsausschusses über den laufenden Planungsprozess für die Erweiterung des Mercedes-Benz-Werkes westlich von Rastatt.  Vor diesem Hintergrund und der anschließenden Redebeiträge beauftragte der Planungsausschuss die Verbandsverwaltung einstimmig, den Planungsprozess auf der Grundlage von sieben Eckpunkten (Anlage) aktiv zu begleiten.

„Zunächst möchten wir deutlich machen, dass wir den Einstieg in die umweltfreundliche Elektromobilität am Standort Rastatt als wegweisende Zukunftsinvestition begrüßen“, sagte Verbandsdirektor Gerd Hager zu Beginn. Damit nahm er Bezug auf den Hintergrund für die Erweiterungspläne des Autoherstellers. Für diese Transformation bräuchte der PKW-Produzent nach eigenen Angaben vor allem Ausweichflächen für seine Zuliefererfirmen, die teilweise auf dem Werksgelände angesiedelt sind. Das Werk favorisiere eine Ausdehnung des Werksgeländes nach Süden.

Deshalb lässt nun die Stadt Rastatt im  Rahmen einer Machbarkeitsstudie insgesamt fünf mögliche Standorte prüfen. Dazu gehört auch eine Fläche südöstlich des Werkes, für die der Regionalverband im Blick auf eine mögliche Werkserweiterung bereits 2006 eine Regionalplanänderung durchgeführt hat. „Hier hat die Regionalplanung bereits Perspektiven entwickelt „ so Hager.

Ein besonderes Augenmerk gelte bei der Flächensondierung der Verkehrsanbindung. „Wir möchten hier noch einen Schritt weiter gehen und plädieren für ein begleitendes Verkehrskonzept, das alle Aspekte der Mobilität und der Logistik in den Blick nimmt, bis hin zum Car-Sharing“, fügt Hager hinzu.

Die Ansiedlung des PKW-Werkes in Rastatt vor über 25 Jahren hat nach Auffassung des Regionalverbandes einen der bedeutenden Entwicklungsimpulse für Mittelbaden und damit die Region Mittlerer Oberrhein gegeben. Diese Entwicklung könne nun unter modernen Vorzeichen fortgeschrieben werden. 

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