PresseInformation Nr. 21

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Verkehrsminister für beschleunigten Bau der zweiten Rheinbrücke bei Karlsruhe/Wörth

 

 

Verkehrsminister für beschleunigten Bau der zweiten Rheinbrücke bei Karlsruhe/Wörth

Mannheim/Karlsruhe. Die Verkehrsminister von Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz sind sich einig: Heribert Rech und sein linksrheinischer Kollege Hendrik Hering sprechen sich für den möglichst raschen Neubau einer zweiter Rheinbrücke zwischen Karlsruhe und Wörth aus. Das geht aus Antwortschreiben an den Regionalverband Mittlerer Oberrhein und den Verband Region Rhein-Neckar hervor.

Beide Verbände hatten nach der ersten gemeinsamen Sitzung ihrer Planungsausschüsse im Mai die jeweils zuständigen Verkehrsminister angeschrieben. Sie stellten erneut die Bedeutung der Verkehrsverbindung für die beiden Wirtschaftsräume Karlsruhe und Südpfalz heraus und forderten eine zügige Realisierung des  Projektes und eine Abstimmung der notwendigen Planungsverfahren.

Für das Land Rheinland-Pfalz sei die zweite Rheinbrücke ein verkehrliches Schlüsselprojekt. Laut Verkehrsminister Hering arbeitet seine Landesverwaltung „deshalb mit allem Nachdruck daran, dass die Brücke so bald als möglich die Baureife erlangt“. Das erklärte Ziel sei, „im Jahr 2012 mit dem Bau der Nordbrücke beginnen zu können“.

Das Land Baden-Württemberg betont in seiner Antwort die verkehrliche Engpasssituation und die unumgängliche Generalsanierung der tragenden Brückenteile. Auch auf rechtsrheinischer Seite „arbeitet das Land mit Nachdruck daran, für die zweite Rheinbrücke so bald wie möglich die Baureife zu erlangen.“ So sei bereits die Detailplanung für den Genehmigungsentwurf in Arbeit, der nach der Sommerpause dem Bundesverkehrsministerium vorgelegt werden soll. Nach Zustimmung durch den Bund sollen die Planfeststellungsunterlagen fertig gestellt und die Einleitung der erforderlichen Rechtsverfahren gemeinsam mit den Kollegen aus Rheinland-Pfalz zeitlich abgestimmt beantragt werden. „Außerordentlich wichtig für die Verwirklichung eines so bedeutenden Projektes“ ist für Verkehrsminister Rech die Akzeptanz und entsprechende Unterstützung aus der Raumschaft. „Auf unsere Verbände können Sie jedenfalls zählen“, bekräftigen die Direktoren der benachbarten Planungsverbände, Stefan Dallinger vom Verband Region Rhein-Neckar und Dr. Gerd Hager vom Regionalverband Mittlerer Oberrhein.

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