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PresseInformation Nr. 6

Reinhard-Baumeister-Preis 2019 thematisiert Digitalisierung und Raumentwicklung

Reinhard Baumeister Medaille

Karlsruhe. „Die schnell fortschreitende Digitalisierung erfasst immer weitere Lebensbereiche und löst gesellschaftliche Veränderungsprozesse aus, auf die sich auch die Regionalplanung einstellen muss“, erklärt Gerd Hager. Der Direktor des Regionalverbandes Mittlerer Oberrhein bezieht sich auf die Themensetzung der  diesjährigen Ausschreibung für den Reinhard-Baumeister-Preis, der sich an Nachwuchswissenschaftler aus dem deutschsprachigen Raum richtet. So fragt der Regionalverband in seinen Ausschreibungsunterlagen zum Beispiel, welche Aufgaben Orts- und Stadtzentren angesichts des zunehmenden Online-Handels übernehmen können oder nach Anforderungen an die Infrastrukturen, die sich aus der Digitalisierung und Automatisierung von öffentlichem und privatem Verkehr ergeben.

Die ausführlichen Bewerbungsunterlagen können seit heute auf der Homepage des Regionalverbandes unter www.region-karlsruhe.de heruntergeladen werden. Der Preis ist mit 2.000 Euro dotiert und wird im Dezember im Rahmen der Verbandsversammlung des Regionalverbandes verliehen. Einsendeschluss ist der 30. September 2019.

Namensgeber des Preises ist Reinhard Baumeister (1833-1917). Der langjährige Professor am Polytechnikum Karlsruhe, heute das Karlsruher Institut für Technologie, gilt als Begründer des wissenschaftlichen Städtebaus in Deutschland. Mit seiner Veröffentlichung „Stadt-Erweiterungen in technischer, baupolizeilicher und wirtschaftlicher Beziehung“ aus dem Jahr 1876 hat er zahlreiche Stadtplanungen geprägt, darunter in Karlsruhe, Mannheim und Heilbronn. Noch zu seinen Lebzeiten wurde eine Straße nach ihm benannt. Am Anfang der Baumeisterstraße steht das HAUS DER REGION, in der sich die Geschäftsstelle des Regionalverbandes seit bald 30 Jahren befindet.

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