Kulturregionen Karlsruhe und Nordschwarzwald beleuchten gemeinsam Chancen des Kulturtourismus

Antworten darauf, zahlreiche Impulse und Ideen, lieferte gestern (22.04.2026) eine Veranstaltung in Bad Herrenalb mit rund 50 Teilnehmenden aus den Kulturregionen Karlsruhe und Nordschwarzwald. 

Karlsruhe/Pforzheim/Bad Herrenalb. Unter dem Titel „Destination Kultur“ hatten die 

benachbarten Kulturregionen Karlsruhe und Nordschwarzwald am Mittwoch (22. April 2026) 

erstmals gemeinsam zu einer Fach- und Netzwerkveranstaltung ins Kurhaus Bad Herrenalb 

eingeladen. Rund 50 Vertreterinnen und Vertreter aus Kommunen, Tourismus, Kultur und 

Wissenschaft informierten sich dort über aktuelle Perspektiven und Potenziale im 

Kulturtourismus. Anschließend erarbeiteten vier Gruppen Vorschläge für eine noch bessere 

Zusammenarbeit zwischen den in der Regel getrennten Bereichen Kultur und Tourismus. 

Vor dem Programmstart hatten die Gäste im Kurhaus bereits die Möglichkeit zum lockeren 

Austausch bei einem Imbiss und jazziger Live-Musik. Nach der offiziellen Eröffnung durch den 

Bad Herrenalber Bürgermeister Klaus Hoffmann beleuchtete zunächst eine Talkrunde die Motive 

der Veranstaltungspartner. Dazu begrüßte die Moderatorin Elke Sieber neben Klaus Hoffmann 

den Verbandsdirektor des Regionalverbandes Nordschwarzwald, Sascha Klein und Dr. Volkmar 

Baumgärtner, Geschäftsführer der KulturRegion Karlsruhe. Im Kern ging es bei dem Gespräch 

darum, welche Rolle das Thema in der Regionalentwicklung und vor Ort in den Kommunen 

spielen kann. 

Einen wissenschaftlichen Impuls lieferte im Anschluss Dr. Yvonne Pröbstle, mit ihrem Vortrag 

„Was kann, was braucht Kulturtourismus?“. Die Professorin von der Pädagogischen Hochschule 

Ludwigsburg betonte dabei unter anderem die Wichtigkeit einer strategischen Ausrichtung und 

Profilschärfe im Kulturtourismus und eine gute Kooperation als Basisstrategie. Einen 

besonderen Akzent setzte Dr. Pröbstle mit dem Thema Resonanz im Kulturtourismus. Dabei 

rücke der Wunsch nach möglichst authentischen Reiseerlebnissen in den Fokus. Ergänzend 

dazu stellte Moderatorin und Beraterin Elke Sieber Best-Practice-Beispiele aus der 

Kulturhauptstadt Chemnitz vor. Sie unterstrich ebenfalls die Strategie als tragendes Element, die 

Region als wirksame Handlungsplattform und Integrationsebene, Kooperation und Partizipation 

als essentielle Zutaten.  



Vor diesem Hintergrund waren alle Anwesenden eingeladen, sich in einem interaktiven World 

Café zunächst den Herausforderungen einer stärkeren Verbindung von Kultur und Tourismus zu 

widmen. An weiteren Arbeitsstationen standen unter anderem die Umsetzungsmöglichkeiten 

und die Sichtbarkeit sowie Verstetigung einer solchen kulturtouristischen Beziehung zur 

Diskussion. Nicht zuletzt ging es auch um die Frage, ob der Resonanztourismus als neuer 

Reisetrend eine Richtschnur für eine gemeinsamen Weg der beiden Ressorts darstellen kann. 

Die Netzwerkveranstaltung „Destination Kultur“ gestaltete sich als gelungener Auftakt für eine 

themenbezogene, interregionale Kooperation und bot eine willkommene Plattform für Dialog, 

Inspiration und Kooperation. Die fachlichen Impulse und persönlichen Begegnungen unter den 

Teilnehmenden setzten wichtige Impulse für die Weiterentwicklung des Kulturtourismus in den 

beiden Kulturregionen, so das Fazit der Veranstalter. 


Foto: Veranstaltungspartner, Moderatorin und Referentin:  v.l. Bürgermeister Klaus Hoffmann 

(Bad Herrenalb), Moderatorin Elke Sieber, Dr. Marta Schmidt (KulturRegion Karlsruhe), Dr. 

Volkmar Baumgärtner (KulturRegion Karlsruhe), Prof. Dr. Yvonne Pröbstle (PH Ludwigsburg), 

Monika Schweickert (Kulturregion Nordschwarzwald), Verbandsdirektor Sascha Klein 

(Regionalverband Nordschwarzwald) © Kulturregionen Nordschwarzwald und Karlsruhe